
Viele werden es vielleicht nicht glauben, aber die Japaner, die ich kenne, sind viel kälteempfindlicher als wir.
Das liegt nicht daran, dass ich dick bin und eine dicke Haut habe, sondern daran, dass sie die Heizung sofort anstellen, sobald es kalt wird. In Taiwan, wo nicht so viel geheizt wird, können die Leute das gar nicht ausstehen. Am schlimmsten ist Yoshikawa Aimi. Im Mai ist es in Taiwan schon recht warm, aber sie weigert sich strikt, die Klimaanlage anzuschalten, sonst schreit sie ständig, dass sie erfriert!
Wie sieht es beim Filmen aus? Ist das Studio nicht klimatisiert?
Natürlich ist das von Person zu Person unterschiedlich. Es gibt Schauspielerinnen wie Yoshikawa Aimi, die extrem kälteempfindlich sind, und Expertinnen wie Hasumi Claire, die stolz darauf sind, im Winter fast nie die Heizung anzuschalten. Doch es gibt eine Filmart, bei der die Temperatur der Studio-Klimaanlage fest eingestellt sein muss und niemand sie verstellen darf:
Das ist das „Schwitzprojekt“!
Einfach ausgedrückt: Es handelt sich um eine Performance, bei der männliche und weibliche Schauspieler während intensiver Sexszenen stark schwitzen. Manche Fans finden den Anblick aller schweißgebadeten Personen sehr sexy. Wenn man jedoch männliche Schauspieler wie Daisuke Sadamatsu und Wolf Tanaka sieht, die nicht nur stark schwitzen, sondern auch hochrote Gesichter haben, weiß man, dass es nicht so einfach ist. Sie ersticken sichtlich. Die Klimaanlage am Set muss manipuliert worden sein…
Ja, es gibt eine Standardarbeitsanweisung (SOP). Da nicht jeder stark schwitzt, ist die Klimaanlage am Set auf 30 Grad Celsius eingestellt, und Heizgeräte werden zusätzlich aufgestellt, um das Set weiter aufzuheizen, egal ob Sommer oder Winter. Selbst wer nicht viel schwitzt, ist in dieser Umgebung garantiert klatschnass und wird zu einem wahren Höllenkerl.
Diese Vorgehensweise ist jedoch ein pauschaler Angriff; nicht nur die männlichen Schauspieler leiden, sondern auch die Crew am Set ist schweißgebadet. Nach den Dreharbeiten verwandelt sich das Studio in eine schweißtreibende Hölle – und man kann nichts dagegen tun. Seitdem Yoshizawa Akiho mit Schwitzen Aufmerksamkeit erregte, ist diese Taktik aufgrund der „intensiven“ Szenen weithin akzeptiert, sodass sich jeder damit abfinden muss.