
Ja, wie bereits erwähnt, ist Mirus Agenturwechsel ein bedeutendes Ereignis, das die Branche schockiert hat!
Nicht nur in japanischen Online-Foren wird eifrig diskutiert, auch auf einigen Informationswebseiten wird über die genauen Hintergründe ihres Weggangs von ihrer ehemaligen Agentur T-Powers spekuliert: Als erste Wahl des Top-Produktionsunternehmens S1 für Schauspielrollen und Kooperationen und Gewinnerin des FANZA Adult Award als beste Newcomerin sollte sie eigentlich nicht von der Agentur im Stich gelassen werden…
Was ist also in den letzten Monaten genau passiert?


Ich möchte euch Folgendes sagen: Erstens, ich glaube, jeder kann erkennen, dass Mirus jüngste Aktionen sorgfältig geplant waren – zum Beispiel, dass sie ihre Twitter-Followerzahl vor der Bekanntgabe des Managementwechsels bewusst auf 200.000 gesteigert hat. Der vorab veröffentlichte, scheinbar makellose Account ist in Wirklichkeit eine Reihe von Hinweisen darauf, dass sie von Beginn ihres Comebacks in der Erwachsenenunterhaltungsbranche an bereit ist, um ihre Position zu kämpfen. Darüber hinaus hatte Miru, noch vor der Ankündigung ihres Albums am Morgen des 7., ihrer ehemaligen Agentur T-Powers auf Twitter entfolgt.
Aufmerksamen Beobachtern dürfte aufgefallen sein, dass etwas Ungewöhnliches passiert: Normalerweise macht man sich nicht die Mühe, seinen Twitter-Account aufzuräumen, es sei denn, die Beziehung ist extrem angespannt oder man wechselt die Agentur. Nehmen wir zum Beispiel „Momose Rinka“, die kürzlich ihren Namen geändert hat; sie folgte jeder Agentur, die ihre Karriere betreut hatte, sogar ihrer ersten Agentur Bambi, mit der sie nach einer Versöhnung einen eher unschönen Wechsel erlebt hatte. Mirus überstürzte Trennung von ihren vorherigen Agenturen deutet entweder auf einen schnellen Wechsel zu einer neuen hin oder auf einen tieferliegenden Konflikt.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was passiert ist, aber wer Miru schon länger bei Veranstaltungen besucht, ihre Livestreams verfolgt und sie länger kennt, weiß, dass sie extrem ehrgeizig und gleichzeitig unglaublich verletzlich ist und dringend starke Unterstützung braucht. Diese Unterstützung besteht aus zwei Teilen: Zum einen soll sie Trost spenden wie eine wohltuende Hühnersuppe für die Seele, zum anderen geht es darum, ob sie ihrer Karriere zu neuen Höhen verhelfen kann.
Was wünscht sich Miru also?


Grob gesagt, lässt sich das in zwei Bereiche unterteilen: Zum einen geht es um die schauspielerische Leistung. Wie man so schön sagt: Ein guter Start ist die halbe Miete. C-Mores erster Schritt war, Miru in Staffel 1 zu halten, und das ist bereits gelungen. Als Nächstes folgt die weitere Planung:
Angesichts der Ankündigung der Fotoausstellung gehe ich davon aus, dass Miru dies ebenfalls bedacht hat. Was ist ihr größtes Ziel? Die Expansion ihres Unternehmens und die Steigerung des Gewinns. T-Powers hat zwar das Potenzial, Yui Hatano zu Weltruhm zu verhelfen, aber die Agentur hat zu viele Schauspielerinnen unter Vertrag. Seit Beginn der Pandemie war Sakamichis Tätigkeit eher rar, was sie sicherlich beunruhigt hat, den nächsten Schritt zu wagen. Nicht zu vergessen der internationale Markt – ihre ehemalige Agentur hatte zu viele bekannte Talente unter Vertrag, und Sakamichis Ranking war vergleichsweise niedrig (selbst Meguri wäre vor ihr gewesen, wenn sie dort engagiert worden wäre). Bei C-More hingegen gibt es erstens nicht so viele Schauspielerinnen und auch nicht so viele, die vor ihr stehen (im Hinblick auf Produktionsfirmen, Auszeichnungen, Erfahrung und die einfache Zusammenarbeit). Zweitens muss Miru, da sie sich für C-More entschieden hat, ein gewisses Versprechen erhalten haben. Ich bin überzeugt, dass die Agentur sie bei Projekten, die sie fördern möchte, priorisieren wird. Vielleicht reist sie sogar ins Ausland, um dort an Wettbewerben teilzunehmen, sobald die Grenzen wieder geöffnet sind.
Aus dieser Reihe von Aktionen lassen sich die subtilen Veränderungen in Mirus Beziehung zu ihrer ehemaligen Agentur leicht erkennen, und wir können grob nachvollziehen, welche volle Unterstützung ihre neue Agentur ihr zukommen lässt. Ich denke, das ist eine Win-Win-Situation für Miru und C-More.