„Stille“ ist eine unerwartete Wahl im Kontext der Demütigung. In Szenen mit hoher Intensität werden Emotionen üblicherweise durch Stöhnen und Schreie vermittelt, doch RBD-585 geht den umgekehrten Weg: Je stiller die Szene, desto mehr müssen die Gesichtsausdrücke die emotionale Wirkung allein tragen. In diesem Kontext werden die Details von Sunohara Mirais Mimik extrem hervorgehoben, wobei jede noch so subtile Veränderung ihrer Augenbrauen und Augen zum einzigen Ausdruck ihrer Gefühle wird.

Eine Laufzeit von 150 Minuten ist für diese Serie üblich. Die Regie hat das Tempo sehr gut im Griff, und die unterschiedlichen Schauplätze und Charakterbeziehungen sorgen für Abwechslung innerhalb der langen Laufzeit.
Sunohara Mirais Ein- und Ausstiege in den einzelnen Szenen sind subtil differenziert; Sie wiederholt denselben Gesichtsausdruck nicht 150 Minuten lang.
RBD-585 ist das einzigartigste Werk unter den Attackers-Filmen von Sunohara Mirai. Wenn Sie eine Vorliebe für das Konzept der „Zurückhaltung“ haben oder wenn Sie nach einem Werk der Demütigung suchen, das sich bei der gesamten Darbietung auf Gesichtsausdrücke anstatt auf Gesang stützt, ist dies eines der wenigen, das eine zufriedenstellende Antwort liefert.