
Was ihre Performance angeht, zeigte Sana Ikuta eine emotionale Spannung, die die Erwartungen übertraf.
Mal schmollte sie und gab sich kokett, um die andere Partei zum Einlenken zu bewegen, und manchmal blitzte ein Hauch von Selbstgefälligkeit in ihren Augen auf, wodurch die Verspieltheit und Niedlichkeit der „kleinen“ perfekt verschmolzen. Der Film besticht durch seinen rasanten und wirkungsvollen Höhepunkt, in dem die Schauspieler fesselnde Leistungen abliefern. Zusammen mit der Kulisse der heißen Quelle und dem japanischen Bühnenbild entsteht eine einzigartige, intime und zugleich leidenschaftliche Atmosphäre. Der Übergang vom spielerischen Geplänkel zum vollkommen intensiven Schauspiel wirkt natürlich und überzeugend. Insgesamt war dies eine denkwürdige Leistung von Sana Ikuta unter dem Banner von FALENO. Sowohl ihre visuelle Ausstrahlung als auch die Nuancen ihres Spiels waren bemerkenswert und verdienten Anerkennung.