
Die Daten zeigen, dass die AV-Branche im vergangenen Jahr (2018) turbulent verlief.
„Leaks“ sind ein sehr ernstes Problem. Obwohl viele sie gerne ansahen, führte die große Anzahl geleakter Bilder und Masterbänder dazu, dass viele Schauspielerinnen das Vertrauen in die Branche verloren und potenzielle Newcomerinnen abgeschreckt wurden – mit negativen Auswirkungen, die die Erwartungen weit übertrafen. Doch es gab etwas noch Schwerwiegenderes als Leaks: Eine Schauspielerin infizierte sich mit HIV. Obwohl die unabhängige Agentur, die dies aufdeckte, betonte, dass sich die Schauspielerin nicht während der Dreharbeiten angesteckt und keine männlichen Schauspieler oder Mitarbeiter infiziert hatte, war der Sturm hinter den Kulissen nicht weniger heftig als bei den Leaks …
Warum? Weil Informationen zurückgehalten wurden. Auch heute noch wissen wir nur, welcher Agentur die infizierte Schauspielerin angehörte, was erklärt, warum einige männliche Darsteller unzufrieden waren. Ich verstehe aber im Großen und Ganzen, warum die Branche dazu nicht viel sagen möchte. Schließlich gab es in Europa und Amerika Fälle, in denen sich männliche und weibliche Darsteller der Erwachsenenfilmbranche mit HIV infizierten, was zu Arbeitsniederlegungen führte. Die Branche hat ohnehin schon genug zu kämpfen; niemand kann eine Arbeitsniederlegung verkraften.
Deshalb hat die AV-Branche eine großangelegte Kampagne gestartet, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern: Zusätzlich zur Verpflichtung der Agenturen, strikte Tests auf sexuell übertragbare Krankheiten durchzuführen und Dreharbeiten ohne ärztliches Attest abzulehnen, verlangen Produktionsfirmen nun, dass die Vorgesetzten vor Drehbeginn die Genitalien der männlichen und weiblichen Darsteller untersuchen, um festzustellen, ob ungewöhnliche Vorwölbungen oder Ausfluss vorhanden sind. Schauspielerinnen, die grüne Flüssigkeit absondern, wie Schauspieler Shimizu Ken in einer Fernsehsendung enthüllte, dürfen absolut nicht drehen:
[[img:///media/upload-images/fanke/uploads-cm-c/2025-05-29/edf9585f04225ab37e22d35bd9a47d2c.jp] [Bild 1]
[Bild 2]
[Bild 3]
Das Ergebnis ist dieses Bild!
Es ist wirklich mühsam, als Supervisorin zu arbeiten. Neben den Dreharbeiten müssen auch die Penisse der männlichen und die Vaginas der weiblichen Schauspielerinnen kontrolliert werden. Bei Gruppensexszenen müssen sich die männlichen Schauspieler gegenseitig untersuchen. Ehrlich gesagt, obwohl die Produktionsfirma Supervisorin und Schauspieler vorher über die Auffälligkeiten informieren sollte, ist diese visuelle Inspektionsmethode doch sehr beruhigend. Die Schauspieler scheinen diese Methode sogar recht amüsant zu finden. Shimizu Ken machte nicht nur Fotos und lud sie auf Twitter hoch, sondern auch mehrere Schauspielerinnen ließen sich während der Gesundheitsuntersuchung fotografieren, um die Erinnerung festzuhalten.
Diese Art der Untersuchung führt zwar schnell zu lustigen Fotos der Schauspieler, zeigt aber auch, wie sehr die AV-Branche vor sexuell übertragbaren Krankheiten (STIs) fürchtet (ja, nicht nur HIV; letztes Jahr gab es Berichte über Schauspielerinnen, die sich mit STIs infizierten und deshalb pausieren mussten). Gut, dass sie sich gegenseitig daran erinnern und so hoffentlich verhindern, dass sich jemand anderes ansteckt.