Ich will diese Kommentatoren nicht entmutigen, und außerdem ist nichts sicher; niemand weiß, ob ihr Bild jemals geleakt wird. Wer jedoch auf eine Zusammenarbeit zwischen ihrer Agentur und einer unzensierten Filmproduktionsfirma hofft, um diese weltberühmte „Göttin der Brüste“ zu veröffentlichen, wird definitiv enttäuscht sein. Erstens steht RION möglicherweise nicht mehr unter der Kontrolle ihrer Agentur T-Powers. Zweitens ist die unzensierte Branche heutzutage extrem unsicher. Obwohl es Leute gibt, die bereit sind, Geschäfte zu machen, die zur Hinrichtung führen könnten, haben die Leute immer noch Angst, dass jemand tatsächlich getötet wird…
Gestern wurde jemand verhaftet.
Japanische Medien berichteten gestern Abend – scheinbar unabhängig von den anderen Meldungen –, dass die ehemalige AV-Darstellerin Sakura Sakura (bürgerlicher Name Asami Tsuchiya) wegen der Produktion unzensierter Videos und deren Veröffentlichung auf einer kostenpflichtigen Download-Plattform verhaftet wurde. Dem Bericht zufolge wurde Masato Suda, Präsident der AV-Produktionsfirma „BBQ“, bereits im Juli festgenommen, weil er angeblich mit Sakura Sakura zusammengearbeitet hatte, um unzensierte Videos zu produzieren und auf einer solchen Plattform anzubieten. Den Ermittlungen zufolge drehte Suda seit 2014 unzensierte Videos, produzierte in vier Jahren fast 50 Werke und verdiente damit mindestens 63 Millionen Yen (umgerechnet etwa 17,08 Millionen NT$).
Dies ist nicht das erste Mal, dass jemand wegen der Produktion unzensierter Videos verhaftet wurde. In der Vergangenheit wurden bereits die beteiligten Schauspielerinnen und Schauspieler festgenommen und ihre wahren Namen veröffentlicht. Auch wenn es sich nicht um ein schweres Verbrechen handelt – maximal ein Monat Haft und eine Geldstrafe vor der Entlassung –, hat es eine erhebliche abschreckende Wirkung und dient als Exempel. Mal sehen, ob Agenturen oder Schauspielerinnen es danach noch wagen, unzensierte Filme zu drehen…


Warum gibt es also immer weniger neue Schauspielerinnen auf kostenpflichtigen Download-Seiten wie Caribbeancom, Heyzo und Ipponmichi? Es liegt nicht daran, dass ihnen das Geld ausgegangen ist, sondern daran, dass keine Agentur mehr mit ihnen zusammenarbeiten will. Die gestrigen Nachrichten enthüllten nicht nur Sakura Sakuras Kooperation mit Anbietern unzensierter Videos, sondern gaben auch einen Einblick in die Haltung der japanischen Regierung. Möglicherweise werden diese unzensierten Webseiten noch vor den Olympischen Spielen in Tokio abgeschaltet.
Natürlich hat jedes Gesetz seine Schlupflöcher. Wer gerne unzensierte Videos schaut, kann beruhigt sein: Die Videoplattform FC2 ist weiterhin gut besucht. Doch angesichts des Vorgehens der japanischen Regierung in den letzten Jahren dürfte es für die uns bekannten Anbieter unzensierter Videos schwierig werden, dem drohenden Verlust ihrer Existenzgrundlage zu entgehen.