
Ja, in letzter Zeit haben sich vermehrt Schauspielerinnen aus der Branche zurückgezogen, doch die größere Krise für die Branche besteht darin, dass bei einigen Schauspielerinnen HIV-Infektionen bestätigt wurden. Obwohl die betroffenen Schauspielerinnen bereits umgehend ihre Karriere beendet haben und die Branche behauptet, es gäbe keine weiteren Infektionen, hat dies nicht nur Kritik von männlichen Kollegen hervorgerufen, die hinterfragen, warum dies nicht früher bekannt gegeben wurde, sondern auch das Image der AV-Branche nach den erzwungenen Dreharbeiten mit Schauspielerinnen weiter beschädigt. Ein Agent sagte, die Nachricht von den HIV-Infektionen habe wahrscheinlich viele Schauspielerinnen, die noch unentschlossen waren, ihre Karriere zu beenden, endgültig zum Aufhören bewegt.
Was nun?
Die Nachricht von der HIV-Infektion der Schauspielerin legte sofort eine Lücke in den Gesundheitskontrollen der Branche offen: Es ist bekannt, dass die AV-Industrie von ihren Schauspielerinnen monatliche STI-Tests verlangt, um sowohl sie selbst als auch ihre männlichen Kollegen zu schützen. Allerdings ist allgemein bekannt, dass die infizierte Schauspielerin erst dieses Jahr ihr Debüt gab und bereits zwölf Filme gedreht hat. Angesichts der Beschreibung ihres Status durch die Menschenrechtsorganisation ist es höchst unwahrscheinlich, dass sie so viele Filme in nur einem Monat abgedreht haben konnte. Was bedeutet das also? Die Antwort lautet: Diese Schauspielerin hielt sich nicht an die Testvorschriften und durfte direkt am Set drehen!


Das ist das Problem!
Wie man so schön sagt: Es ist nie zu spät, den Zaun zu reparieren, wenn die Schafe schon verloren sind. Um zu verhindern, dass sich Schauspielerinnen erneut mit HIV infizieren, verlangen Agenturen seit Kurzem von ihren Darstellerinnen Tests auf sexuell übertragbare Infektionen. Produktionsfirmen fordern außerdem von Regisseuren strikt Gesundheitszeugnisse, die nicht älter als einen Monat vor Drehbeginn sein dürfen. Bei Filmen mit tatsächlichen Geschlechtsakten (die es tatsächlich gibt!) sind die Regeln noch strenger: Beide Schauspieler müssen innerhalb der letzten Woche einen Gesundheitscheck vorlegen, sonst werden die Dreharbeiten abgebrochen.
Was geschah also nach den Gesundheitschecks?
Wie erwartet, wurden mehrere Schauspielerinnen mit sexuell übertragbaren Infektionen (STI) infiziert. Das ist nicht ungewöhnlich, da die meisten Schauspielerinnen aus der Sexindustrie kommen, wo mangelnde Hygiene oder Kunden, die auf Kondome verzichten, sie besonders anfällig für Infektionen machen. Die Agenturen, deren Schauspielerinnen sich mit HIV infiziert haben, werden derzeit von den zuständigen Behörden untersucht. Gerüchten zufolge droht ihnen bei einem Schuldspruch wegen grober Fahrlässigkeit die Schließung!
Wer also die Nachrichten aus der Branche verfolgt, sollte gut aufpassen; vielleicht erraten Sie ja schon, wer mit HIV infiziert ist!
Bild: Hikaru Konno (nicht im Zusammenhang mit dem Vorfall)