Schon früh fühlte sie sich nirgends zugehörig, trug ein einsames Herz mit sich herum, das ihr Selbstvertrauen raubte. In der Schule war sie immer allein und vertrieb sich die Zeit ereignislos. Doch da war jemand, den sie bewunderte: ein Lehrer, der von der ganzen Klasse geliebt wurde. Es war nur natürlich, dass ein so sanfter Lehrer gemocht wurde – „meine Einzigartigkeit, ganz neu definiert“. Eines Tages bemerkte sie, dass das Handy des Lehrers direkt auf ihr Herz gerichtet war. „Lehrer … macht er etwa heimlich Fotos von mir?“ Sie entdeckte die verbotene Vorliebe des Lehrers. Doch sie akzeptierte es stillschweigend. „Der Lehrer, den ich bewundere, beobachtet mich … vielleicht beobachtet er nur mich.“ Ein Gefühl der Freude am Vergessen durchströmte sie. „Lehrer, bitte sehen Sie mich an, bitte machen Sie Fotos von mir.“ Ihre Beziehung begann mit diesem heimlichen Fotografieren. In der Bibliothek, im Krankenzimmer – die wiederholten verbotenen sexuellen Handlungen wurden für beide zu einer Sucht …